Atmung
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Die Übungen des Tai Chi Chuan sind mit tiefer, gleichmäßiger und ruhiger Atmung verbunden. Die grundlegenden Atemmethoden sind die korrekte Atmung und die natürliche Atmung, auch Bauchatmung genannt. Für den Anfänger empfiehlt sich die natürliche Atmung. Er sollte zur korrekten Atmung nur übergehen, wenn er die natürliche Atmung in der Übung und im täglichen Leben entspannt durchführen kann. Die natürliche Atmung regt die Arbeit des unteren Tan Tien (Energie- und Atemzentrum) an, ermöglicht das Sinken des Chi und bewirkt die Ausnutzung der Lungenkapazität.
Wir haben die natürliche Atmung, die Kleinkindern noch zu eigen ist, meist verloren und atmen unregelmäßig und flach. Die Übungen des Tai Chi Chuan sind s angelegt, daß sie von sich aus die Atmung regulieren und vertiefen. Um jedoch schneller ein Ergebnis zu erzeieln, empfiehlt es sich, gesonderte Atemübungen durchzuführen. Eine geeignete Stellung hierfür ist das "Tai Chi Stehen" Dabei richtet man zuerst seine Aufmerksamkeit auf die Fußsohlen und verbinde sich gedanklich mit dem Boden (wurzeln).
Die Atmung beim Tai Chi Chuan ist mit der Bewegung koordiniert. Im allgemeinen gelten folgende Regeln.:
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Einatmung: Beim Beugen der Arme, beim Heben der Arme, beim "Rückzug"
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Ausatmung: Beim Ausstrecken der Arme, beim Senken der Arme, beim "Angreifen"
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Während der Einzelübung sollte die Atmung unbedingt sich selbst überlassen sein.
Ein bewußtes Anpassen an die Bewegung führt zu Verkrampfung und würde nur den
Fluß der Bewegung stören. Die Anpassung der Atmung an die Bewegung folgt bei
andauernder Übung auf natürliche Weise.
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Die natürliche Atmung.
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Das Ein- und Ausatmen erfolgt durch die Nase.
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Der Atem soll fein und leise sein, möglichst unhörbar.
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Ein- und Ausatmen folgen aufeinander ohne Pause, in natürlicher
Weise und entspannt.
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Die Atmung geschieht vom unteren Tan Tien aus.
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Beim Einatmen senkt sich das Zwerchfell nach unten in den
Becken-Bauch-raum, dadurch hebt sich die Bauchdecke und der Atem (Chi)
kann in den unteren Tan Tien sinken.
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Beim Ausatmen, einem Vorgang der Entspannung, senkt sich die Bauchdecke
und das Zwerchfell geht nach oben in seine vorherige Stellung zurück.
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Das Wiedererlernen der natürlichen Atmung erleichtert man sich wesentlich,
wenn man seine Aufmerksamkeit zuerst auf die Arbeit des Zwerchfells lenkt.
Wenn seine Beweglichkeit wiederhergestellt ist, geschieht die Atmung mit dem
unteren Tan Tien auf natürliche Weise. Diese funktionellen Beschreibungen des
Atemvorganges sollte einen nicht dazu veranlassen, den Atem als etwas
Machbares anzusehen. Es wird vielmehr als etwas von sich aus in den
Körperinnenraum Einströmendes empfunden.
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Das Ein- und Ausatmen erfolgt durch die Nase.
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Der Atem soll fein und leise sein, möglichst unhörbar.
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Ein- und Ausatmen folgen aufeinander ohne Pause, in natürlicher
Weise und entspannt.
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Die Atmung geschieht vom unteren Tan Tien aus.
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Beim Einatmen senkt sich das Zwerchfell, der Unterbauch wird etwas eingezogen und
die Aftermuskeln zusammengezogen.
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Beim Ausatmen geht das Zwerchfell in seine Stellung zurück, der Unterbauch
entspannt sich (wölbt sich vor), und die Aftermuskeln entspannen sich.
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Diese Art der tiefen Atmung ist besonders wirksam, da das Tan Tien hier von allen Seiten angeregt wird.
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Beachte: Diese Atmung muß unbedingt entspannt durchgeführt werden, da sonst die Arbeit der
Organe behindert wird!
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